Spirituelle Blockaden im Geist

Spirituelle Blockaden im Geist

Spirituelle Blockaden im Geist

 

Hast du das Gefühl festzustecken und “nicht weiter zu kommen”, obwohl du regelmäßig und fleißig praktizierst (zB Energiearbeit, Meditation, Bewusstseinsarbeit, Mindfulness, Aufstellungen, Satsang etc). Jede ernste und beständige spirituelle Praxis bringt “handfeste”Ergebnisse und zwar so, dass wir freier, offener, liebevoller, friedlicher etc im Alltag werden. Wenn diese Ergebnisse ausbleiben ist entweder die Praxis nicht konsequent/regelmäßig genug, die Praxis ist nicht die richtige oder wird falsch ausgeübt oder es liegt eine Blockade vor. Heute geht es um spirituelle Blockaden im Geist.

Die Blockaden können auf verschiedenen Ebenen liegen. Bezüglich der Geist Ebene kann man sagen, dass die größte Blockade die Identifizierung mit dem Denken darstellt. Sie bewirkt, dass wir uns als den getrennten Denker wahrnehmen, statt in unserer wahren Natur zu verweilen.

 

Auf der Geist Ebene finden wir Gedanken, Ideen, Konzepte, Glaubensmuster etc. Man könnte sagen, sie bilden die Schablonen, durch die Lebenskraft/Energie gefiltert wird und dann ein “Abbild” von fester Materie erzeugt. Das ist natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt… ;-)

 

Wenn wir ohne Filter/Schablonen/Überlagerungen wahrnehmen, sind wir im Reinen Sein: ohne Urteile, ohne Trennung. Dann ist alles vollkommen, so wie es ist. Das ist der befreite Zustand, nach dem wir uns alle zurücksehnen, das ist das “Zuhause”, wo wir mit uns selbst und der Welt eins sind, beziehungsweise alles eben schon eins ist. Dann haben wir nicht mehr das nagende Gefühl, uns würde etwas fehlen.

 

Wichtig ist zu erkennen: der befreite Zustand ist NUR jenseits des Denkens/Schablonen. Negative Gedanken in positive umzuprogrammieren, stellt sicherlich schon mal eine spürbare Verbesserung dar, dennoch bleiben wir auf der Ebene des Denkens, die immer wieder von Gut zu Schlecht kippen kann. Durch Umprogrammieren erschaffen wir eine positive Schablone…aber es ist eben immer noch eine Schablone und macht nicht frei, da das Pendel in der Dualität immer wieder umschlägt, so ist die Natur der Dinge, bzw wenn ein Hindernis aus dem Weg geräumt ist, erscheint das nächste…..

 

Der Spruch: “Ich denke, also bin ich” stimmt nicht. Das Sein, das ICH BIN, ist da bevor die Gedanken entstehen. Die Gedanken erscheinen in einem weiten Raum des Seins, den wir normalerweise nur deshalb nicht wahrnehmen, weil wir ihn nicht erforschen, sondern nur auf den Inhalt der Gedanken fokussiert sind. Allerdings bewirkt unsere Identifikation mit dem Denken -das Gefühl, das was ich mein Denken bin- dass wir gefangen bleiben in der Dualität und in dem Gefühl, ein getrenntes Individuum zu sein. Identifikation mit dem Denken meint konkret: die Gedanken für wahr halten, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, ihnen glauben und sie für wahr halten und dementsprechend zu fühlen und zu handeln.

Die Lösung ist also, die Fixierung vom Denken, die wie eine Hypnose wirkt, zu lösen.

 

Übung: Löse dich vom Denken

 

  • Atme tief ein und aus. Folge dem Atem mit deiner Aufmerksamkeit bei seiner Ein-und Aus-Bewegung
  • Bleibe so lange beim Atem, bis du innerlich ganz ruhig bist
  • Zentriere deine Aufmerksamkeit dann im Herzraum
  • Nun warte auf den nächsten Gedanken und beobachte wie er erscheint, bleibe mit der Aufmerksamkeit dabei im Herzen. Du kannst von dort aus wahrnehmen.
  • Es ist völlig unwichtig WAS der nächste Gedanke sagt, ob es ein positiver, negativer oder sonstiger Gedanke ist. Der Inhalt ist nicht interessant. Aber beobachte WIE/WO der Gedanke auftaucht
  • Kannst du den Raum wahrnehmen, in dem der Gedanke erscheint?
  • Bist du dein Denken? Erforsche, nehme wahr….bist du der Denker? Oder denkt ES in dir? Was ist dieser Raum, in dem Gedanken auftauchen?

Das ist keine Übung, die man mal schnell schnell hinter sich bringt. Es ist ein wirkliches Erforschen und in die Tiefe gehen!

 



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